Einfach Mac, einfach Spass

Bootlogo ändern mit BootXChanger

Zugegeben das ist eher eine Spielerei, aber trotzdem sollte erwähnt werden, dass das Ändern des Logos möglich ist. Wer also statt des grauen Apfels ein anderes Bild haben möchte, der kann die Software BootXChanger benutzen.

Die Benutzung ist relativ einfach.

1. Downloaden der Software

2. Ausgewähltes Bild in das Fenster schieben und Hintergrundfarbe auswählen

3. “Anwenden” klicken

Die Software ist in der Lage bei Bedarf das original Bootlogo wieder herzustellen.

Getestet wurde das auf einem iMac 2010, einem MacBook 2009 (beide mit Lion), sowie auf einem Mac Mini 2007 (Snow Leopard) und es konnten keine Probleme festgestellt werden, was nicht heißt, es kann keine geben. Die Anwendung dieser Software erfolgt auf eigene Gefahr.

Zudem ist zu beachten ist, das funktioniert nur bei Intel – Macs mir Mac OS X 10.4 oder neuer mit der Ausnahme von dem MacBook Pro Early 2011 (siehe Homepage der Software).

Tutorial: Alternativen DNS-Server einstellen

Das Domain Name System (DNS) sorgt dafür, dass die eingegebene Webseite an die richtige IP – Adresse weitergeleitet wird und die Webseite im Webbrowser erscheint. Weitere Informationen kann man hier erhalten. Dieser Dienst ist einer der wichtigsten, wenngleich “das Internet” auch ohne funktioniert, nur eben ungleich unkomfortabler. (Dazu später etwas mehr).

Dieser Dienst wird im Normalfall vom Provider bereitgestellt und vom Router automatisch bezogen. Deswegen steht in den meisten Einstellungen auch die IP – Adresse des Routers. Es kann vorkommen, dass der Service vom Provider in einem Moment nicht funktioniert oder durch irgendeinen Fehler nicht an den Webbrowser weitergeleitet wird. Es kann vorkommen, dass gar keine DNS in den Einstellungen eingetragen wird. Egal was Ursache für dieses Phänomen ist, das Ergebnis ist immer das Gleiche: Es ist nicht mögliche Webseiten anzuzeigen, auch wenn alle Anzeichen darauf hindeuten, man ist mit dem Netzwerk verbunden und alle Programme, welche IP basiert arbeiten (können) verrichten auch ihren Dienst, z.B. Skype.

Wie eingangs schon erwähnt,  ist der Rechner weiterhin mit dem Internet verbunden und kann auch bei Eingabe einer IP-Adresse Webseiten anzeigen. So zum Beispiel führt die Eingabe von:

http://173.194.35.183

zu Goggle. Ist dem so kann diese Anleitung abhilfe schaffen:

Zunächst ist die Systemeinstellung des Mac’s zu öffnen:

Als nächstes ist in dem sich öffnenen Fenster der Punkt “Netzwerk” auszuwählen:

Jetzt das verwendete Netzwerk wählen (Im Normalfall das mit dem grünen Punkt davor):

 

Weitere Optionen anklicken und in dem neuen Fenster dann “DNS”

Jetzt das “+” und schon ist es möglich einen alternativen DNS – Server einzutragen. Jetzt nur noch “OK” und “Anwenden” anklicken und schon ist die Einstellung erledigt.

Alternative DNS – Server:

OpenDNS

  • 208.67.222.222
  • 208.67.220.220

GoogleDNS

  • 8.8.8.8
  • 8.8.4.4

Weitere DNS – Server

 

Update: Aperture 3.2.4

Apple hat für Aperture 3 ein Update zur Verfügung gestellt. Laut Apple wurden folgende Veränderungen vorgenommen:

  • Verbesserte Stabilität unter Mac OS X Snow Leopard.
  • Korrigiert einen Fehler, der die korrekte Aktualisierung des Viewers verhindern konnte, wenn ein Foto mit einem externen Editor zugeschnitten wurde.

Das Update ist unter Softwareaktualisierung zu bekommen oder wie gewohnt auf der Apple Website.

Tutorial: Mit Quicktime Player Bildschirmvideos erstellen

Mit Mac OS  X 10.7. Lion hat Apple dem Quicktime-Player die Funktion gegeben Videos zu erstellen, welche genutzt werden können, um Vorgänge zu dokumentieren oder einfach auch nur um Hilfevideos zu erstellen. Gleich vorweg versucht man das mit Filmen in Itunes passiert folgendes:

Quicktime ist also nicht gewillt diese Videos aufzuzeichnen, was angesichts des DRM bei Apple als normal anzusehen ist.

Nun aber zu den wirklichen Videos, nur wenige Schritte sind nötig.

  • Quicktime Player 10 starten, der sollte ich im Programme – Ordner befinden.
  • Den Menüpunkt: Ablage – Neue Bildschirmaufnahme wählen oder die Tastenkombination CTRL + CMD + N nutzen

  • In dem kleinen schwarzen Fenster jetzt nur noch den roten Punkt anklicken und den aufzunehmenden Bereich auswählen.

  • Nachdem alles Gewünschte aufgenommen worden ist, zum beenden “Stop” anklicken und es wird die Bearbeitung abgeschlossen und das Video geöffnet.

Das Video ist nun fertig und kann zur weiteren Bearbeitung in iMovie oder Finalcut bearbeitet werden und dann z.B. bei YouTube hochgeladen werden.

Kostenlose Office Suite – LibreOffice

Der Mac und sein Betriebssystem sind vornehmlich zum Arbeiten geeignet. Dazu benötigt der Benutzer auch eine Office – Suite, die zuverlässig arbeitet und alle bekannten und häufig verwendeten Dateiformate erkennt und bearbeitet. Apple bietet dafür iWork mir Pages*, Keynote* und Numbers* an. Eine klare Empfehlung geht auf jeden Fall an das Programm Keynote, die anderen beiden sind sicher nicht schlecht weisen aber an der einen oder anderen Stelle Schwächen auf, welche sicher im “Hausgebrauch” nicht weiter ins Gewicht fallen. Diese Programme stehen für wenig Geld im AppStore zum Download bereit.

Die Suche nach einer Alternative fällt relativ leicht und kostet nicht zwingend Geld wie z.B. Microsoft Office* für Mac. Mit LibreOffice bekommt man eine vollständige Office-Suite für wenig Geld, der Download ist nämlich kostenlos. Der Einsatz kann privat, in der Schule oder auch kommerziell erfolgen. Lizenzgebühren fallen an keine Stelle an. LibreOffice steht in relativ vielen Sprachen zur Verfügung, deutsch ist in jedem Fall darunter.

Was ist dabei?

Writer – die Textverarbeitung: Einmal installiert kommt man recht schnell mit der Umgebung, die sehr an OpenOffice und an MS-Office erinnert zurecht. Die eine oder andere Einstellung wird sich gesucht werden, aber bei welcher neuen Software ist das nicht so?

Calc – die Tabellenkalkulation: Hier gilt das Selbe, wie auch bei Writer, alles recht einfach zu bedienen.

Impress – das Präsentationsprogramm: Powerpoint, nur kostenlos. Dem Benutzer wird es recht schnell gelingen ansprechende Präsentationen zu erstellen.

Draw – das Zeichenprogramm: Sollte einmal eine Grafik in 2D oder 3D benötigt werden, um seinem Textdokument oder seiner Präsentation den richtigen Pfiff zu geben hier ist dann die Software dabei.

Base – die Datenbank: Da Microsoft die Datenbank beim Office für Mac weggelassen hat, Filemaker eine kommerzielle Alternative dazu darstellt, welche aber auch mind. 300 Euro verschlingt, bittet LibreOffice eine kostenlose Alternative in dem Paket an, welche bei gelegentlichem Gebrauch sicher den Zweck erfüllt und gängige Formate unterstützt.

Nebenbei werden Vorlagen geboten, letztendlich alles was man von einer Office – Suite erwarten kann. Nicht vergessen soll das Modul Math werden, welches die korrekte Darstellung von Formeln unterstützt. Hilfe und eine ausführliche Dokumentation bekommt man auf der Seite von LibreOffice.

Letztendlich ist es den Entwicklern gelungen, ein Office Paket zu entwickeln, welches den klassischen Anwendungen gerecht wird.

*Affiliate

Quicktip: Von einem anderen Medium booten

Wird der Mac mit gedrückter

ALT” – Taste

gestartet, kann zwischen den installierten Betriebssystemen gewählt werden. Bei Mac OS X 10.7 und später kann auch die Recovery Partion ausgewählt werden.

Es ist egal ob es sich bei dem bootbaren Medium um einen USB-Stick, um eine DVD, um eine Partition auf der Festplatte oder um eine externe Festplatte handelt.

Papierkorb entleeren

Diese Befehle können dazu benutzt werden, den Papierkorb zu entleeren, wenn andere Möglichkeiten nicht funktioniert haben.

  • cd ~/
  • rm -R .Trash
(Return nach jeder Zeile drücken)
Sollte im Terminal eine Fehlermeldung erscheinen, die aussagt, man habe keine Zugriffsrechte auf den .Trash – Ordner bitte diesen Befehl benutzen:

  • cd /Users/ Userfolder
  • sudo rm -R .Trash 
(Return nach jeder Zeile drücken)

Danach vom Benutzter abmelden und wieder anmelden.

Tutorial: Startvolume ist voll

Es kommt immer wieder vor, man startet den Mac und bekommt die Fehlermeldung angezeigt, das Startvolume sei voll. Mit etwas Glück zeigt der Mac auch noch den Schreibtisch an und es ist möglich Daten zu löschen.  Glücklichweise schreibt der Mac auch Dateien auf die Festplatte, die ohne weiteres gelöscht werden können z.B. die Caches insbesondere der Cache unter

~/Library/Caches

kann eine beachtliche Größe erreichen.

Dieser Cache kann problemlos gelöscht werden, ohne eine negative Auswirkung auf das System, sieht man von einem längeren Bootvorgang beim ersten Mal ab. (Der Papierkorb lässt sich erst nach dem Neustart vollständig leeren oder mit einem Terminalbefehl)

Es passiert aber auch, dass genau das nicht mehr passiert, wenn wirklich keine Möglichkeit mehr besteht, auch eine kleine Datenmenge auf die Festplatte zu schreiben, dann ist unter Umständen nicht einmal mehr die Anmeldung am Benutzer möglich. Noch ist aber nicht alles verloren, der Mac lässt sich möglicherweise im abgesicherten Modus starten. Bei diesem Startvorgang werden die Caches aus dem Benutzer ebenfalls geleert und der Mac startet wieder normal.

Ziel dieser Übung kann aber nur sein, den Rechner wieder starten zu können, um dann ein wenig Ordnung zu schaffen. Unwichtige Daten werden gelöscht, häufig sind viele Downloads auf der Maschine, wichtige Daten werden evtl. ausgelagert auf externe Medien usw.

Sollte das alles nicht reichen, bleibt leider nur das Upgrade der Festplatte.

Tutorial: Servereinstellungen für iCloud Mail

Wenn man die in der iCloud nutzt, ist das nur bei iOS – Geräten mit iOS 5 oder mit MacOS X 10.7.2 oder älter schnell und einfach einzurichten. In anderen Betriebssystemen gibt es das Kontrollpanel nicht, in der die Funktionen von iCloud aktiviert werden können. Es gibt aber auch Geräte die, diese Forderungen nicht mehr erfüllen können oder man verzichtet freiwillig auf die iCloud. Es gibt aber die Möglichkeit zumindest die Mailfunktion in den meisten Mailclients zu nutzen.  Hier sind die erforderlichen Einstellungen die bei dem Mailclient vorgenommen werden müssen:

Posteingangsserver: imap.mail.me.com
SSL erforderlich: Ja Port: 993
Benutzername: ihrname@me.com (Die gewählte iCloud Mailadresse verwenden)
Kennwort: Ihr iCloud-Kennwort

Informationen zu SMTP (Server für ausgehende E-Mails):

Postausgangsserver: smtp.mail.me.com
SSL erforderlich: Ja Port: 587
SMTP-Authentifizierung erforderlich: Ja
Benutzername: ihrname@me.com (Die gewählte iCloud Mailadresse verwenden)
Kennwort: Ihr iCloud-Kennwort

iCloud verwendet nur das IMAP – Protokoll, POP wird nicht unterstützt.

Die gemachten Erfahrungen auf Geräten, die nicht aus dem Hause Apple kommen, kann man als “durchwachsen” bezeichnen. Mal funktionierte der Posteingang nicht, mal war es nicht möglich Mails zu senden, mal wurde Benutzername und Passwort nicht erkannt. Diese Kinderkrankheiten haben sich in letzter Zeit gelegt und es ist mögliche die iCloud – Mail zuverlässig auf Mailclients zu verwenden, die IMAP unterstützen.

Getestet:

  • iOS 4 – funktioniert
  • Mac OS X 10.5.8 – funktioniert
  • Mac OS X 10.6.8 – funktioniert
  • Mailclient von Android 2.3.5 – funktioniert
  • Maildroid auf Android 2.3.3 – funktioniert (ab und zu kein senden möglich)

(Liste wird fortgeführt, gerne ein Kommentar hinterlassen, welche funktionieren)

Tip für die Einrichtung bei den Betriebssystemen Mac OS X 10.6.8 & 10.5.8:

Das Mail – Programm bei den o.a. Betriebssystem ist bestrebt die Daten der Mailserver abzurufen und automatisch einzurichten. Die Endung me.com wird von diesen Betriebsystemen als MobileMe – Account erkannt und es werden auch diese Serverdaten eingetragen. Mit einem kleinen Trick kann dieses aber umgangen werden.

iPhoto Mediathek reparieren für iPhoto 9.2.3 oder älter

WICHTIG: Dieser Artikel beschreibt das Reparieren der Library von iPhoto der Version 9.2.3 oder früher. Neuere Versionen haben ein anderes Interface: iPhoto Mediathek reparieren für iPhoto 9.3 oder neuer

Manchmal kann es passieren, dass iPhoto seine eigene Library nicht nicht mehr erkennen möchte oder vermeldet sie sei beschädigt und muss repariert werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, “nur” ein paar Bilder werden nicht mehr angezeigt, von denen man sich sicher ist, diese nicht gelöscht zu haben. Im ersten Augenblick ist das ein Schreck, aber iPhoto bringt eine Funktion mit,  mit der die Mediathek repariert werden kann.

Gestartet wird diese Reparaturfunktion folgendermaßen:

  1. Ist iPhoto gestartet, iPhoto beenden
  2. Jetzt auf der Tastatur die CMD+ALT Tasten gedrückt halten
  3. iPhoto starten

Jetzt sollte iPhoto starten und diese Optionen anzeigen:

Nun noch die Haken setzen (dabei kann man ruhig alle Haken setzen) und “Neu anlegen” klicken und schon geht es los und es heißt warten.

Alternativ ist es aber auch eine Option die iPhotolibrary wieder aus der Timemachine herzustellen.

Dieses Vorgehen stellt nur die Bilder wieder her, ist also als die “letzte” Möglichkeit anzusehen, zumal wenn man die Funktionen von iPhoto rege genutzt hat.

Hat jetzt alles nichts geholfen und die Library lässt sich gar nicht mehr zu einer Zusammenarbeit mit iPhoto überreden, bleibt noch eine leere sprich neue Mediathek anzulegen und die Bilder aus der beschädigten zu holen und zu importieren. Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Die beschädigte Library finden (meist unter ~/Bilder)
  2. Mit der Sekundärklick diese Datei anklicken und den Punkt Paketinhalt anzeigen
  3. Den Ordner Masters oder Originals suchen und an einen anderen Ort kopieren z.B. auf den Schreibtisch
  4. iPhoto öffnen und dieses Ordner importieren

Jetzt sollten alle Bilder wieder da sein, was allerdings nicht wiederhergestellt wird, sind die Alben, Orte, Gesichter usw.