Einfach Mac, einfach Spass

Update: MacBook Air EFI Firmware Update 2.6

Heute hat Apple ein EFI Firmware – Update für die MacBook Air Modelle aus Mitte 2012 veröffentlicht. Dieses Update behebt einen Fehler in der Darstellung der Farben bei über HDMI angeschlossenen Displays. Zudem wird eine Fehler behoben, welcher verhindert hat, dass das MacBook Air Windows ordnungsgemäß startet. Ein weiterer Fehler der zum einfrieren des Systems führen konnte, wenn Thunderbolt – Geräte angeschlossen sind, wurde ebenfalls behoben.

Das Update ist über die Softwareaktualisierung des Mac OS X erhältlich, kann aber auch von der Webseite heruntergeladen werden. Der Download ist 5 MB groß und setzt OS X Mountain Lion 10.8.2 vorraus. Das EFI Firmware – Update wird von Apple für alle MacBook Air Modelle aus 2012 empfohlen.

Nach dem Update hat das EFI-Rom folgende Versionsnummer: MBA51.00EF.B02

Für das Update muß der Rechner mit einer Stromquelle verbunden werden. Nach dem Neustart wir ein grauer Bildschirm mit einem Ladebalken angezeigt. Das Update kann einige Minuten dauern. Die Verbindung zur Stromquelle soll nicht unterbrochen und der Rechner soll nicht ausgeschaltet werden.

Mac mini EFI Firmware Update 1.7 beseitigt HDMI – Fehler

Apple hat ein EFI update für den Mac Mini veröffentlicht. Dieses Update soll einen Fehler beseitigen, der in Verbindung mit dem HDMI Anschluss aufgetreten ist. Das Update ist für alle Nutzer einen Mac Mini aus dem Jahre 2012 empfohlen.

Das Update ist über die Softwareaktualisierung oder über die Webseite zu bekommen und ist nicht einmal 5MB groß. Die Mac Mini EFI Version hat nach dem Update die Nummer 0106.03.

Der Computer muss an das Netzkabel angeschlossen sein. Wenn der Mac mini startet, wird ein grauer Bildschirm mit einer Statusleiste angezeigt, um den Fortschritt des Updates anzuzeigen. Es dauert einige Minuten, bis das Update installiert ist. Das Gerät soll während des Updates nicht ausgeschaltet oder von der Stromquelle getrennt werden.

Update: Thunderbolt Firmware Update v1.1 veröffentlicht

Apple hat ein Update für die Thunderbolt Firmware veröffentlicht. Diese soll die Funktionalität von MacBook Pro’s (Mid 2012) in Zusammenarbeit mit einigen Thunderbolt – Kabeln verbessern bzw. möglich machen.

Das Update ist 442KB groß und setzt Mac OS X 10.7.4 oder später voraus. Zu bekommen ist es wie üblich über die Softwareaktualisierung und über die Webseite von Apple [Link].

Leider sind keine Information zu finden, welche Fehler explizit aufgetreten sind und welche Fehler genau behoben wurden. So bleibt es wieder nur das Update zu installieren und zu hoffen, das alles wie erwartet funktioniert.

Mac Mini 2007 mit SSD aufrüsten – Erfahrungsbericht – Teil 2

Nachdem nun die SDD – Festplatte verbaut war und der Mac auch wieder zusammengebaut war, (hier wurde zunächst auf die Aluabdeckung verzichtet, um eventuelle Fehler schneller beseitigen zu können) ging es wieder an den ersten Start den Mac’s. Schnell erklang der bekannte Startton und es dauerte ein wenig und das zu erwartende blinkende Fragezeichen tauchte auf dem Bildschirm auf. Das bedeutet ja nichts weiter, als das kein Betriebssystem gefunden wurde. An der Stelle der Tip, die SSD in ein externes Gehäuse zu bauen und schon vor dem Umbau das Mac OS X zu installieren. Das hätte die Installation von Mac OS X Snow Leopard + Updates und dann das Lion erspart. Es steht ja keine Internet Recovery oder Recovery Partition zur Verfügung. Alternativ ist es auch möglich einen Stick mit dem Mac OS X zu erstellen. Eine weitere kleine Falle sind die Bluetooth-Geräte, es ist durchaus möglich, dass die Apple Magic Mouse* oder das Keyboard* zunächst nicht funktionieren. Es bietet sich an günstige USB-Geräte als Ersatz bereitzuhalten.

Nachdem nun alles wieder installiert ist, kommt eigentlich der spannende Moment. Macht der erhoffte Geschwindigkeitsschub wirklich bemerkbar. Es gibt eine klare Antwort: JA …

Das Booten geht wesentlich schneller von statten. Keine 15 Sekunden und bei einem frisch installiertem Mac OS X Lion und schon ist der Mac Mini mit seinem Core2Duo mit 1,83 GHz einsatzbereit. Auch im täglichen Arbeiten macht der Mac nun wieder richtig Spaß. Der berühmt berüchtigte Beachball zeigt sich wesentlich seltener. Das Mac OX läuft flüssig und die Applikationen öffnen sich schneller. Besonders fällt das bei iPhoto* mit einer beachtlichen Mediathek auf. iTunes arbeitet wesentlich schneller und auch iMovie* zeigt sich wesentlich weniger zickig.

Was ist aber mit der 80GB – Festplatte passiert? Ganz einfach diese Platte ist nun verbaut in eine Icy Box* und dient als externer Datenträger. Mit 80 GB liegt die Platte leicht über der von normalerweise verwendeten USB-Sticks und dank des Formfaktors von 2.5 Zoll ist sie handlich genug, um auch mitgenommen zu werden.

Fazit

Die Arbeit und die Kosten von etwa 100 Euro haben sich mehr als gelohnt. Der betagte Mac Mini ist nun wieder flink und macht Spaß. Das recht leistungshungrige Mac OS X Lion läuft flüssig. Mit dem Umbau kann zwar die Lücke zu aktuellen Systemen nicht geschlossen werden, was auch nie Ziel war, aber das Gerät bekommt wieder ein wenig Aktualität. Letztendlich war das Ziel, dem einwandfrei funktionierendem Gerät eine verlängerte Lebensdauer zu verschaffen und das hat so auch mehr als funktioniert. Allein wenn der Mac Mini nun noch 1 Jahr länger funktioniert, sind das weniger als 10 Euro pro Monat, vorausgesetzt die SSD ist danach unbrauchbar, was aber unwahrscheinlich ist.

PS: Der Mac Mini wurde mit nur 1 GB RAM ausgeliefert. Sollte man diese Originalkonfiguration noch nutzen und den Umbau mit einer SSD planen, ist es sehr sinnvoll den RAM auch zu erweitern. Benötigt wird DDR2 SDRAM mit 667 MHz. Vom Mac Mini 2007 werden max. 3 GB unterstützt. Es bietet sich also an, 2×2 GB einzubauen. Auch dieser ist günstig bei Amazon* erhältlich.

Teil 1 lesen

*Affiliate

Mac Mini 2007 mit SSD aufrüsten – Erfahrungsbericht – Teil 1

Manchmal muss man sich von altem und bewährten Festplatten verabschieden. In diesem Fall war es die 80GB Festplatte in einem Mac Mini aus dem Jahre 2007, welche mit mehr als 4 Jahren auf dem Buckel gute Dienste geleistet hat und noch als externe Festplatte leisten wird. Der Grund einen Festplattenaustausch vorzunehmen, war nicht die Tatsache, dass die Platte ausgefallen war, sondern dem nicht mehr ganz jungen Mac wieder ein wenig Geschwindigkeit einzuhauchen, hatte das Gerät doch auch nach einer Speichererweiterung unter dem letzten möglichen Mac OS X zu tun. Zudem, und wir mir jeder Recht geben, sind 80 GB lange nicht mehr up-to-date.

Zunächst steht man natürlich vor der Entscheidung selber machen oder machen lassen. Diese Entscheidung sollte jeder allein treffen, im Nachhinein ist festzuhalten, so schwer war es dann auch nicht. Man sollte sich nicht verunsichern lassen von der sehr kompakten Bauweise des Mac Mini. Letztendlich sind genau 8 Schrauben zu lösen, 4 davon sind recht klein und es empfiehlt sich leicht magnetisches Werkzeug zu verwenden. Neben den 8 Schrauben ist die WLAN-Antenne zu entfernen, was ohne Werkzeug gut funktioniert und ein Kabel, auch ohne Werkzeug zu lösen. Bei dem Kabel empfiehlt sich eine kleine Pinzette, vor allem bei großen Fingern. Im Netz sind viele Videos zu finden, die einem recht gut zeigen auf was man sich vorzubereiten hat. Ein besonders hilfreiches Video in englisch findet man auf YouTube:

Das erforderliche Werkzeug hält sich in Grenzen. Mindestens erforderlich sind:

  • Kreuzschlitzschraubenzieher
  • Spachtel
Optional empfiehlt sich in jedem Fall:
  • ein zweiter Spachtel oder eine alte Kreditkarte
  • eine Pinzette

Den Spachtel benötigt man um das Gehäuse vom Mac zu bekommen und den Schraubenzieher um die passenden Schrauben zu lösen. Im Video wird aber gezeigt, wie man sich die Sache etwas leichter machen kann.

Nachdem nun die grundsätzlichen Sachen geklärt sind, brauchen wir natürlich eine SSD – Platte. Die Auswahl ist recht groß und recht unübersichtlich. In unserem Fall sollte es eine 128 GB SSD sein, die immerhin 50% mehr Speicherplatz als die alte 80 GB Platte bietet und natürlich schneller sein wird. Die Wahl fiel dann auf eine recht günstige Platte. Es wurde die:

SanDisk SDSSDP-128G-G25 128GB interne SSD-Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll), SATA III)*

 Wie oben schon beschrieben, mit Hilfe des Videos und ein bisschen Vorsicht, wurde der Einbau dann auch relativ schnell erledigt. Die Warnung soll aber bestehen bleiben, fühlt man sich unsicher oder hat Angst, dann soll das lieber jemand machen der sich sicher fühlt.

Teil 2 lesen

*Affiliate

EFI Update’s für diverse MacBook’s

Im Rahmen der großen “Updatewoche” von Apple sind auch einige EFI Update’s erschienen, die wir nicht vergessen wollen zu erwähnen.

 

MacBook Air EFI-Firmware-Update v2.5

Apple gibt die Änderungen wie folgt an:

“Dieses Update wird für MacBook Air-Modelle (Mitte 2012) empfohlen. Mit dem Update wird Folgendes behoben: Probleme beim Aktivieren von Turbo Boost beim Verwenden von Boot Camp sowie das nicht-ordnungsgemäße Funktionieren von NetBoot beim Verwenden eines Ethernetadapters.” [Quelle apple.com]

 

MacBook Pro EFI-Firmware-Update v2.9

Apple gibt die Änderungen wie folgt an:

“Dieses Update wird für MacBook Pro-Modelle (Mitte 2012) empfohlen. Mit dem Update wird ein Problem behoben, das bei hoher Prozessorauslastung dazu führen kann, dass das System hängen bleibt.” [Quelle apple.com]

 

MacBook Pro Retina EFI Update v1.0

Apple gibt die Änderungen wie folgt an:

“Dieses Update ist für alle MacBook Pro mit Retina-Display (Mitte 2012) Modelle empfohlen. Dieses Update behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass das System während hoher Prozessorlast hängen bleibt, und behebt ein Problem bei dem der NetBoot bei Verwendung des Ethernet-Adapters nicht ordnungsgemäß funktioniert.”  [Quelle apple.com]

 

MacBook Air SMC-Firmware-Update v1.7

Apple gibt die Änderungen wie folgt an:

“Dieses Update aktiviert die Power Nap-Unterstützung auf MacBook Air-Computern (Ende 2010) und wird allen Benutzern von OS X 10.8.2 oder neuer empfohlen.” [Quelle apple.com]

 

Die Updates sind über die Softwareaktualisierung oder über die Apple Webseite zu bekommen. Da ein EFI – Update eine heikle Sache sein kann, empfehlen die unten verlinkten Seiten von Apple genau zu lesen und die Anweisungen zu befolgen, um Schäden am Gerät zu vermeiden.

 

Weitere Informationen:


 

Apples Magic Trackpad im Test

Zugegeben das Magic Trackpad gibt es jetzt schon eine lange Zeit von Apple und das Gerät hat auch kein Hardwareupdate bekommen, aber immer mehr Funktionen. Da ist es an der Zeit einmal zu beleuchten ob sich eine Anschaffung lohnt.

Die Idee hinter dem Trackpad ist einfach. Nutzer von MacBooks sollen auf  Gesten auch an einem iMac oder Mac Mini nicht verzichten müssen. Das Trackpad wird per Bluetooth betrieben und die Einrichtung eines neuen Trackpads gestaltet sich sehr einfach. Einschalten und der Mac wird sich in aller Regel, mit dem Hinweis auf ein neues Gerät, melden.

Was kann das Magic Trackpad?

Zunächst ist das Magic Trackpad wirklich nur ein Eingabegerät wie jedes andere. Der Benutzer kann klicken und den Mauszeiger bewegen, nicht so spektakulär, im ersten Augenblick. Schaut man sich allerdings die Hilfevideos in den Systemeinstellungen einmal an, wird schnell ersichtlich, man kann sich einige vorher etwas kompliziertere Aktionen ausführen. So ist es mit der richtigen Geste möglich recht einfach die Schreibtische zu wechseln. Lobend zu erwähnen sind die Videos in den Systemeinstellungen, welche eigentlich alle Gesten sehr anschaulich erklären.

Das Trackpad in der Praxis

In der Praxis sieht es so aus, auch wenn das Trackpad wirklich intuitiv zu steuern ist und die Gesten im wesentlichen auch recht logisch, erfordert es, gerade für Umsteiger von einer klassischen Maus, etwas Eingewöhnungszeit. Einige Gesten sind etwas ungenau oder erfordern genaue Eingaben mit den Fingern. Bei der Vielzahl an Gesten werden sicher von vielen Nutzern nicht alle genutzt und einstellen von eigenen “Fingertricks” ist nicht möglich. Man muß sich also an die Vorgaben von Apple halten. Um in den Genuss aller dieser Funktionen zu kommen, sollte das aktuelle Betriebssystem OS X Mountain Lion* installiert sein.

Es reicht aber auch ein älterer Mac mit diesen Systemvoraussetzungen:

  • Bluetooth fähiger Mac
  • Mac OS X Snow Leopard 10.6.4

Fazit

Wer ein MacBook Pro sein eigen nennt und das dort verbaute Trackpad nutzen kann und die Funktionen mag, der wird mit dem Magic Trackpad sicher seine Freude haben und keine Einarbeitungszeit benötigen. Für die Umsteiger wird es etwas schwieriger. Manchmal funktioniert die Steuerung nicht so genau wie man sich das wünschen würde, im wesentlichen aber sehr zuverlässig. Was dieses Gerät auf jeden Fall bringt, ist ein plus an Komfort bei der Bedienung des Mac’s. Die knapp 70 Euro, die Apple für das Gerät haben möchte sind sicher kein Schnäppchen, aber die Funktionen und eine erstklassige Verarbeitung rechtfertigen den Preis schon.

*Affiliate

Airport Express (2. Generation) im Test

So nach einigen Tagen im Betrieb können wir die ersten Eindrücke der neuen Airport Express* vermitteln. Schon beim Auspacken viel direkt auf, dass dieses Gerät dem Apple TV* 2. Generation oder der 3. Generation in der Form schon sehr ähnlich ist. Einzig die Farbe und einige Anschlüsse unterscheiden die beiden Geräte noch. Auf jeden Fall ist das Gerät vom Design schon sehr gelungen, wenngleich auch das nun erforderliche Kabel ein wenig lästig ist. Dieses Kabel hat aber schon den Vorteil ein wenig mehr Flexibilität bei der Wahl des Aufstellungsortes zu bekommen.

Die Einrichtung

Die dunkle Apple TV und die helle Airport Express

Nach dem Auspacken und dem Anschließen an eine Stromquelle werden erst einmal ein paar Updates nötig und zwar bei der Konfigurationssoftware. Das stellte bei Mac OS X 10.7.4 kein größeres Problem dar, da funktionierte das über die Softwareaktualisierung problemlos. Leider ist es nur möglich das Gerät mit dem Airportdienstprogramm 6.1 einzurichten. Das ebenfalls verfügbare Airportdienstprogramm 5.6.1 für Mac läuft nur auf 10.5.7 bis 10.6.8. Interessanterweise wurde diese Aktualisierung nicht über die Softwareaktualisierung angeboten, was einen manuellen Download erforderlich machte. Für Benutzer von Lion ist spätestens jetzt nötig, sich an dieses etwas undurchsichtige Programm zu gewöhnen. Bei Windows gibt es da schon mehr Schwierigkeiten, vor allem von Nutzers älterer Windowsversionen, wie Vista und XP. Um es kurz zu machen: Keine Chance, es ist nicht möglich mit diesen Betriebssystemen das neue Gerät einzurichten. Man benötigt also Windows 7. Das Airportdienstprogramm 5.6.1 für Windows 7 kann man hier bekommen. Weiterhin ist es möglich die Airport Express mit einem iOS Gerät mit iOS 5.0 oder neuer einzurichten. Der Versuch auf das Gerät zuzugreifen, wie z.B. auf einen Router ist gescheitert. Auch wenn es unzählige Möglichkeiten der Einrichtung gibt, etwas verwirrend ist das schon. Die Einrichtung selber hingegen läuft ohne Probleme, hat man einmal das richtige Tool gefunden und installiert hat. Für Benutzer von Lion und iOS 5 ist das sicher eine schöne Lösung, dass das Tool ziemlich ähnlich aussieht und auch ähnlich funktioniert, alle anderen haben es ein wenig schwerer.

Die Funktionen

Apple hat die kleine Box um einige Funktionen erweitert. Dazu gekommen ist vor allem ein Ethernet – Port, 5Ghz Wi-Fi Unterstützung und die Möglichkeit der Einrichtung eines Gästenetzwerkes. Von der 1. Generation übernommen wurde die Airplay – Funktion und die Möglichkeit einen USB – Drucker  für alle im Netzwerk befindlichen Computer verfügbar zu machen.

Die Anschlüsse

Der Ethernet – Port ist eine schöne Funktion, um PC ohne W-Lan nun doch ohne ein zusätzlichen Gerät online zu bekommen. Sicher ist das ein Kaufargument in Hinblick auf den Aufbau des Netzwerkes allein mit Hardware von Apple. Zudem ermöglicht dieser zusätzlich Port die Einrichtung eines “Roaming Network” ohne die Anschaffung der teureren Airport Extreme* oder Time Capsule*.

Die 5 GHz Wi-Fi Untersützung ist eine gute Sache in Hinblick auf die Zukunft. Derzeit ist es leider so, dass die meisten Smartphones, unter anderem das iPhone, mit diesem Band nichts anfangen können. Hat man allerdings nur Geräte im Netzwerk, die diesen Band unterstützen kann man sich über ein störungsfreies W-Lan freuen.

Das Gästenetzwerk war eine Funktion der Airport Express* war ein Kaufargument. Leider wird diese Funktion nur verfügbar, wenn das Gerät genutzt wird, um auch die Internetverbindung aufzubauen. Mangels eingebautem DSL oder Kabelmodem sind diese Geräte erforderlich, um das auch umsetzten zu können. Im sicherlich häufiger eingerichtetem Brigdemode gibt es diese Funktionalität leider nicht.

Die Einrichung eines USB – Druckers war sehr einfach zumindest wenn der Druckertreiber schon auf dem Rechner installiert ist. Ist dem nicht so bietet es sich bei Mac’s an, diesen per USB anzuschließen und die Softwareaktualisierung durchzuführen. Ist der Treiber nicht vorhanden, wird der Mac diesen installieren. Jetzt kann der Drucker an die Airport angeschlossen werden und unter dem Systemeinstellungen eingerichtet werden. (Mehr Infos gibt es hier) Die Frage ob auch eine Festplatte an den USB-Port angeschlossen werden kann, müssen wir derzeit verneinen. Es war nicht möglich eine Platte  für den Mac oder PC nutzbar zu machen. Bei einem USB-Stick wurde auf eine mangelnde Stromversorgung hingewiesen.

Airplay, die Funktion, die eigentlich sicher eine der wichtigsten ist. Der Anschluss von Lautsprechern erfolgt über 3,5 mm Klinke und ist sehr schnell erledigt. Nun sollte auf den iOS Geräten und im Itunes die Airplay – Funktion zur Verfügung stehen und nutzbar sein. Funktionierte in unserem Fall ohne Probleme, die Erfahrung zeigt aber je mehr das Netzwerk ausgebaut wird, um so größer können die Schwierigkeiten werden.

Fazit

Einige sinnvolle Erweiterungen machen die Airport Express (2. Generation) zu einer vollwertigen Wi-Fi Basisstation, die in Heimnetzwerken mit Geräten, die überwiegen per W-Lan auf das Netzwerk zugreifen, durchaus die 99 Euro wert ist. Die zusätzlichen Funktionen, wie Airplay oder der Anschluss eines USB – Druckers, sind ein Argument für dieses Gerät, vor allem für Anwender, die sich nicht lange mit Einstellungen am Router beschäftigen möchten. Bis auf die Wahl des Airportdienstprogramms verlief die Einrichtung aller Funktionen recht einfach und ohne Probleme. Im Betrieb hat das Gerät sich bis jetzt als sehr zuverlässig erwiesen, das W-Lan ist stabil und auch in Sachen Geschwindigkeit gibt es nichts zu beanstanden.

 

*Affiliate